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Austausch auf Augenhöhe: Exklusives Kundenevent in Rohrbach

Einbauunternehmer aus ganz Deutschland trafen sich zum Austausch auf dem Werksgelände von RELINE in Rohrbach bei einem exklusiven Kundenevent. Es wurde ein intensiver Tag mit Vorträgen, Diskussionen und Einblicken, die zeigten, was hinter den Produkten steckt, die täglich auf den Baustellen eingesetzt werden. Ganz oben auf der Agenda stand die kontrovers diskutierte Neufassung des DWA-Arbeitsblatts A 143-3 – und deren Auswirkung auf die Sanierungspraxis.


„Da wird sehr viel Unruhe in den Markt gegeben, das können wir so nicht stehen lassen." Mit diesen Worten eröffnete CEO Marc Stiebing den Tag und begründete damit das umfangreiche Engagement von RELINE in der Diskussion um das Arbeitsblatt.

Wenn Normen die Klimaziele konterkarieren

Marina Schirrmann, Senior Sustainability Officer bei RELINE, zeigte, warum die aktuelle Normendebatte auch eine Klimadebatte ist: Daten des unabhängigen Fraunhofer UMSICHT belegen, dass GFK-Schlauchlining die CO₂-effizienteste Sanierungsmethode ist. Ausgerechnet die Kommunen, die vielerorts verbindliche Klimaziele verfolgen, würden mit ZTV-basierten Ausschreibungen das Gegenteil bewirken. Denn an zahlreichen Punkten geht der aktuelle Arbeitsblattentwurf über das Notwendige hinaus, das sorgt für steigende Projektkosten und verzerrt zugleich den Wettbewerb mit anderen Sanierungsmethoden. Philipp Bergmann, Head of Sales Europe, belegte diese These beispielhaft durch konkrete Berechnungen zu verschärften Wandstärkenvorgaben.

Der Entwurf trifft die Praxis schon heute

Die Einbauunternehmer, die nach Rohrbach gekommen waren, schilderten, was all das im Alltag schon heute und mit Blick auf die Zukunft bedeuten kann. So berichteten Teilnehmer, dass ZTV-basierte Ausschreibungen bereits jetzt zu Messungen führen, die aus ihrer Perspektive nichts über die tatsächliche Qualität der eingebauten Liner aussagen. Die Zusatzkosten von mehreren Tausend Euro pro Projekt tragen die Kommunen und damit letztlich die Bürgerinnen und Bürger. Zugleich wurde deutlich: Der Kern der Problems sind für viele der Beteiligten pauschalisierte Vorgaben, die die Varianz realer Baustellensituationen ignorieren, nicht der Wunsch nach aktualisierten Regelwerken an sich.

So betonten Marc Stiebing und Philipp Bergmann, dass RELINE gemeinsam mit der Branche den Konsens sucht. Rund 50 Prozent der 58 Forderungen des Entwurfs bewerten die Hersteller als sinnhaft. Präzisere Vorgaben zur Aushärtung und Temperaturmessung auf der Baustelle sind ein Beispiel dafür.

Eine Neuvorstellung und Einblicke in die Produktion

Vorgestellt wurde an diesem Tag auch Thomas Reingruber, der als Director Global Sales & Marketing die internationale Marktentwicklung von RELINE verantwortet. Er bringt langjährige Erfahrung im internationalen Vertrieb mit und wird Kundenbeziehungen in bestehenden wie neuen Märkten ausbauen.

Für viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehörte der Rundgang durch Labor und Produktion zu den Höhepunkten des Tages. Maurice Gilbert, Team Leader R&D Liner, erläuterte die Reststyrolprüfung, die RELINE seit Kurzem mit eigenem Gaschromatographen inhouse durchführt.

Andreas Thomalla, Head of Production Liner and Crate Production, zeigte neben den Wickelanlagen für die Alphaliner unter anderem vier neue Tränkanlagen mit automatisierter Rezeptverwaltung, die eine gleichmäßige Wandstärke in der Wicklung sicherstellen. Unter der Leitung von Denis Heß entstanden die präsentierten Systeme im hauseigenen Maschinenbau in Rohrbach. Mit seinem Team verantwortet der Head of Service and Engineering zudem den Bereich Equipment, dessen beeindruckende Produktbreite den Fachgästen während des Rundgangs vorgestellt wurde – von Transportbändern und Lichterketten über Sanierungsfahrzeuge bis hin zu modernen Aushärteanlagen. Die Teilnehmenden erhielten dabei einen umfassenden Einblick in die hohe Fertigungstiefe und die Innovationskraft von RELINE. Besonders die kontinuierliche Weiterentwicklung von Prozessen und Produkten sowie die enge Verzahnung von Entwicklung, Produktion und Anwendung vor Ort hinterließen einen bleibenden Eindruck.

Nach dieser spannenden Reise durch die Welt des Equipments klang der Tag in entspannter Atmosphäre bei einem gemeinsamen Wine & Dine in der Landauer Altstadt aus. In geselliger Runde wurden Eindrücke vertieft, Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft. So bot der Abend den perfekten Rahmen, um die gewonnenen Einblicke in das Unternehmen und seine Innovationskraft bei guten Gesprächen und kulinarischen Genüssen Revue passieren zu lassen.

Der Veranstaltungstag endete in der Landauer Altstadt. Beim gemeinsamen Wine & Dine fand sich die Zeit für vertiefende Fachgespräche und entspanntes Networking.



Pressekontakt

RelineEurope GmbH

Katrin Nitsche

Head of Marketing

Tel: +49 6349 93934-245



Über RELINE

Die 2009 gegründete RelineEurope GmbH stellt an ihrem Hauptsitz im rheinland-pfälzischen Rohrbach GFK-Schlauchliner wie auch die passende UV-Technologie für deren Aushärtung auf der Baustelle her. RELINE ist der weltweit einzige Hersteller, der die GFK-Schlauchliner sowie das dazugehörige Equipment aus einer Hand anbietet. Eine weitere Besonderheit ist die hauseigene Produktion von Glasfasermatten. Darüber hinaus ist das Unternehmen in Japan, Indien und den USA aktiv.

 
 
 

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