Nagelprobe für den RELINE Alphaliner PN in SpanienSanierung einer Salzwasser-Druckleitung
- Reline

- 9. Juli
- 2 Min. Lesezeit
In asturischen Industriewerken geht nichts ohne eine verlässliche Kühlwasserzufuhr aus dem Meer. Umso dringlicher war deren nachhaltige Sanierung. Eine großdimensionierte Salzwasser-Druckleitung, ein enges Zeitfenster und widrige Begleitumstände schufen anspruchsvolle Rahmenbedingungen für das internationale Montageteam, das einen Alphaliner PN von RELINE einbaute.
Das bestehende Leitungssystem aus Asbestzement zeigte nach jahrzehntelangem Einsatz deutliche Abnutzungserscheinungen und genügte den aktuellen statischen Anforderungen nicht mehr. Zudem bestand die Gefahr, dass bei weiteren Schäden gesundheitsschädliche Asbestfasern in Anlagenteile oder die Umwelt gelangen könnten. Erst nach der Außerbetriebnahme ließ sich der tatsächliche Zustand der Druckleitung verlässlich beurteilen.
Dabei zeigte sich eine zusätzliche Herausforderung: Im Leitungsinneren hatte sich über Jahre mariner Bewuchs gebildet. Teils scharfkantige Muscheln und andere Ablagerungen ragten mehrere Zentimeter in den Querschnitt hinein und gefährdeten die Außenfolie des Liners. Gleichzeitig schränkte das Asbestmaterial die Wahl geeigneter Reinigungsverfahren deutlich ein. Aggressive Hochdruckmethoden kamen aus Sicherheitsgründen nicht infrage. Nach sorgfältiger Abwägung entschieden sich die Projektbeteiligten daher für ein mechanisches Verfahren, um die Einbausituation kontrolliert und verlässlich vorzubereiten.
Technische Vorbereitung als Schlüsselphase
Nach Abschluss der vorbereitenden Maßnahmen erfolgte die eigentliche Sanierung in enger Abstimmung zwischen den Anwendungs- und Servicetechnikern von RELINE sowie dem Einbaupartner AST Grupo. Saniert wurde ein 165 Meter langer Abschnitt der Salzwasser-Druckleitung mit einem Betriebsdruck von fünf bar. Der Alphaliner PN wurde eingezogen, schrittweise mittels Druckluft kalibriert und schließlich ausgehärtet. Besonderes Augenmerk lag auf der sorgfältigen Endbearbeitung und Abdichtung der Liner-Enden, um einen dauerhaft belastbaren Übergang zur Bestandsleitung zu gewährleisten. Die eingesetzten Dichtsysteme wurden auf die Anforderungen der Druckleitung und das Medium abgestimmt.
„Der Alphaliner PN ist speziell für industrielle Anwendungen ausgelegt“, erläutert Firmino Barbosa, Abteilungsleiter Anwendungstechnik und Global Academy bei RELINE. „Er ist ideal für den Einsatz unter salzhaltigen Bedingungen anwendbar und bietet
durch seine glatte Innenfolie einen zusätzlichen Vorteil: Anhaftungen durch Muscheln oder anderen Bewuchs sind deutlich erschwert.“
Grundlage für weitere Sanierungsabschnitte
Nach Abschluss aller Arbeiten wurde die Leitung erfolgreich druckgeprüft und fristgerecht wieder in Betrieb genommen. Der Anlagenbetrieb konnte planmäßig wieder aufgenommen werden. Mit einer Nennweite von DN 1200 handelte es sich um den bislang größten in Europa realisierten Druckschlauchliner-Einbau (CIPP) dieser Art.
Der erfolgreiche Projektverlauf bestätigte nicht nur die technische Leistungsfähigkeit des Alphaliner PN, sondern auch seine hohe Praxistauglichkeit im industriellen Anlagenumfeld. Der Betreiber zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und plant bereits, weitere Abschnitte der Kühlwasser-Druckleitung in künftigen Betriebspausen nach dem gleichen Verfahren zu sanieren.




Pressekontakt
RelineEurope GmbH
Katrin Nitsche
Head of Marketing
Tel: +49 6349 93934-245
Über RELINE
Die 2009 gegründete RelineEurope GmbH stellt an ihrem Hauptsitz im rheinland-pfälzischen Rohrbach GFK-Schlauchliner wie auch die passende UV-Technologie für deren Aushärtung auf der Baustelle her. RELINE ist der weltweit einzige Hersteller, der die GFK-Schlauchliner sowie das dazugehörige Equipment aus einer Hand anbietet. Eine weitere Besonderheit ist die hauseigene Produktion von Glasfasermatten.






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